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Erklärung der Ausgleichsabgabe

Mit der Vergabe eines Auftrages an eine Werkstatt für behinderte Menschen, wie z.B. die nbw, hat der Auftraggeber die Möglichkeit, 50 % der von uns erbrachten Arbeitsleistungen auf seine Ausgleichsabgabe nach § 140 SGB IX anzurechnen.

Berechnungsbeispiel für die Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe

Unternehmen ab einer Größe von 20 MitarbeiterInnen sind verpflichtet, mindestens 5% der Arbeitsplätze mit schwer behinderten Menschen zu besetzen. Sofern sie dieser Verpflichtung nicht nachkommen, wird die gesetzlich vorgeschriebene Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe erhoben.
Die Höhe der Ausgleichsabgabe ist gestaffelt und richtet sich danach, inwieweit das betroffene Unternehmen die geforderte Quote von 5% erfüllt. Pro unbesetzten Pflichtplatz können derzeit somit Kosten von bis zu 3.120 Euro pro Jahr entstehen.

Durch die Vergabe von Aufträgen an Werkstätten für behinderte Menschen können Sie bis zu 50 % der berechneten Arbeitsleistung direkt mit dieser Pflichtabgabe verrechnen, d.h. diese entsprechend reduzieren oder sogar komplett tilgen.

Beispielrechnung:

 NettoBrutto
Rechnungsbetrag3.000,00€3.210,00€
Arbeitsleistung2.500,00€2.675,00€
davon anrechenbar
(50%)
1.250,00€1.337,50€

Sie können in diesem Beispiel Ihre Ausgleichabgabe um 1.250,00 € (Netto) reduzieren und bezahlen somit effektiv nur 1.750,00 € (Netto) für die erbrachte Leistung.

Reduzierte Mehrwertsteuer (MwSt.):

Der gesetzlich vorgeschriebene reduzierte Mehrwertsteuersatz beträgt bei gemeinnützigen Unternehmen derzeit 7%.

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  • Logos der Aktion Mensch, Transparente Zivilgesellschaft, Pankower Register
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